Conversational AI: Definition und Vorteile - OMR
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Künstliche Intelligenz
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Conversational AI: Definition und Vorteile
Pia Heßler
25.4.2023
Warum du auf Conversational AI setzen solltest
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Inhalt
Was ist Conversational AI?
Welche Vorteile hat Conversational AI?
Conversational AI vs. Chatbots: Was ist der Unterschied?
Beispiele für Conversational AI
Mit welchen Tools kannst du Conversational AI in deine Prozesse integrieren?
Fazit: Mitarbeiter*innen haben Zeit fürs Wesentliche dank Conversational AI
Wo es machbar und sinnvoll ist, nehmen Maschinen Mitarbeiter*innen einfache und monotone Aufgaben ab. Ein bedeutendes Werkzeug hierfür ist die
Conversational AI
: Der
KI-Experte Prof. Dr. Gentsch bestätigt
, dass Unternehmen, deren Geschäftsprozesse darauf basieren, systematisch Umsatzpotentiale erschließen und von einem verbesserten Kundenservice profitieren können.
Für zukunftsorientierte Unternehmen stellt sich also nicht die Frage, ob sie in Conversational AI investieren möchten, sondern, ob sie es sich leisten können, das nicht zu tun. In diesem Artikel erfährst du, was hinter der Technologie steckt, wie du sie für dich nutzen kannst und welche Tools dich dabei unterstützen.
Was ist Conversational AI?
Conversational AI steht für
Conversational Artificial Intelligence
und ist eine künstliche Intelligenz (KI), die automatisiert Gespräche mit einer oder mehreren Personen führt. Das menschenähnliche Dialogsystem ist eine Art Verschmelzung zwischen KI und Kommunikation. Die Conversational AI wird inzwischen für sämtliche KI-basierende Technologien verwendet,
sowohl für mündliche (z. B. Alexa) als auch schriftliche (z. B. Chatbots)
Konversationen.
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Welche Vorteile hat Conversational AI?
Immer mehr Unternehmen setzen auf Conversational-AI-basierende Assistenten in ihren Prozessen. Da sie den Mitarbeiter*innen monotone Aufgaben abnehmen, profitieren sämtliche Unternehmensbereiche davon.
Conversational AI kann
Mitarbeiter*innen
von sich wiederholenden Fragen und Aufgaben erlösen
,
die User Experience bzw. Candidate Experience verbessern
und bei der Vorqualifizierung im Vertrieb, Marketing und Personalwesen helfen,
den
Kundenservice
und den internen First-Level-Support (z. B. mit einem 24/7-Service, einer schnellen Beantwortung der Nachrichten, dem Wegfall von Warteschleifen am Telefon und langen Recherche-Arbeiten im Netz)
verbessern
,
Kund*innen
zu Produkten beraten
und individuelle Angebote für sie erstellen,
die
Live-Kommunikation
während eines Events übernehmen,
den
internen Kommunikationsbedarf minimieren
(z. B. durchs Abfangen von Krankmeldungen),
das
Reklamationsmanagement
beschleunigen,
das
Diskussionspotenzial bei sensiblen Themen minimieren
(Sentiment-Analysen erkennen Emotionen und können so den passenden Ton treffen),
mit mehreren Menschen gleichzeitig kommunizieren
(z. B. auf der Homepage, im FAQ-Bereich, über Messenger-Services wie WhatsApp und über Social-Media-Plattformen),
Mitarbeiter*innen
bei Personalengpässen
durch die Abnahme des „Alltagsgeschäfts“ den Rücken freihalten,
vor allem
wachsende Unternehmen unterstützen
, denn für sie macht es keinen Unterschied, ob 100 oder 10.000 Mal am Tag die gleiche Frage gestellt wird,
sich
automatisch weiterentwickeln
und dadurch den Pflegeaufwand gering halten,
Daten sammeln, die als
Grundlage für diverse Unternehmensentscheidungen
dienen.
In diesen
Branchen
kommt Conversational AI bereits häufig zum Einsatz:
E-Commerce
Finance
Industrie
Tourismus
Education
Energie
Verlagswesen
Health Care
Conversational AI vs. Chatbots: Was ist der Unterschied?
Beide Technologien sind Kommunikationsassistenten und haben ihre Parallelen. Teilweise werden sie sogar synonym verwendet, obwohl sie sich sehr wohl unterscheiden:
Regelbasierte Chatbots
Ein regelbasierter Chatbot basiert nicht auf KI. Er funktioniert mit definierten Regeln. Freitexteingaben sind meist nicht möglich – und falls doch, versteht der Chatbot verhältnismäßig wenig davon. Die Interaktion findet zwar automatisiert statt, doch die möglichen Antworten sind begrenzt. Du kannst ihn dir wie einen vorgefertigten Fragen-Antworten-Katalog vorstellen. Der regelbasierte Chatbot eignet sich zum Beispiel als Assistent im FAQ-Bereich deiner Webseite. Er informiert deine Webseitenbesucher*innen über deine Öffnungszeiten und den Status ihrer Bestellung.
Intelligente Chatbots
Ein intelligenter
Chatbot
basiert auf KI. Das bedeutet, dass er aus Gesprächen lernt. Genau genommen ist Conversational AI die Technologie, die im intelligenten Chatbot steckt. Er kann mit Freitexten umgehen und Zusammenhänge verstehen (lernen).
Conversational AI
Conversational AI ist mehr als ein Frage-Antwort-Spiel. Die KI kann automatisiert Gespräche mit einem oder mehreren Menschen führen. Neben der schriftlichen Chat-Funktion kann sie auch mündlich kommunizieren.
Technischer Hintergrund
Quelle:
https://nuacem.com/top-5-conversational-ai-trends-and-their-impact-on-enterprises
Bei der Conversational AI kommunizieren Nutzer*innen in der Regel
mündlich mit ihren Gesprächspartner*innen
. Dank Natural Language Processing (NLP) und Machine Learning kann der Chatbot die Information in Text umwandeln – er transkribiert. NLP wird oft entweder mit Machine Learning oder Deep Learning kombiniert, damit Wörter kontextbezogen erkannt und ganze Sätze verstanden werden können. Die Chatbots leiten Absichten ab und reagieren im besten Fall genau so, wie Menschen es tun würden. Die Kontaktaufnahme kann über eine Webseite, eine App oder ein Smarthome-Gerät erfolgen.
Die KI findet den
Nutzer Intent
heraus und verarbeitet die Information. Ab diesem Punkt werden die Daten genauso verwaltet und verarbeitet wie von „normalen“ Chatbots. Um zu antworten, kannst du selbst einen Code programmieren oder auf eine Plattform zugreifen.
Prinzipiell hast du drei Optionen:
Interne Datenbanken durchforsten:
Wenn du z. B. wissen möchtest, wie viele Produktionsmitarbeiter*innen gerade anwesend sind.
Externe Datenbanken durchforsten:
Für die meisten Fragen wirst du über Schnittstellen auf die Datenbanken deiner Systeme (etwa dein
ERP-System
oder
CRM
) zugreifen müssen.
Der Chatbot schließt den Dialog ab
, indem er einen Termin vereinbart oder die Person an eine andere Abteilung weiterleitet.
Wenn die Antwort nicht angezeigt, sondern vorgelesen wird, sprechen wir von „Text-to-Speech“. Hierbei können auch Bilder und andere Medien die User-Experience bzw. Candidate-Experience verbessern.
Was Nutzer*innen nicht direkt wahrnehmen: Im Hintergrund analysieren maschinelle Lernalgorithmen jeden Dialog, um bei zukünftigen Gesprächen noch besser auf Anliegen einzugehen. Dieser Vorgang nennt sich Machine Learning.
Beispiele für Conversational AI
Das bedeutet: Kundenservice allein ist gut, Kundenservice mit Unterstützung eines Chatbots ist besser und Kundenservice mit Unterstützung eines Conversationalbots (Conversational AI) ist am besten. Wir sehen uns das an drei konkreten Beispielen näher an:
Beispiel 1: Das Unternehmen mit einem Kundenservice-Team
Die Kundin eines Online-Shops möchte nach langer Zeit wieder bestellen und sich ihre Pakete künftig zur Arbeit liefern lassen, doch ihr Account ist inzwischen deaktiviert. Das Elektrounternehmen beschäftigt im Kundenservice fünf Mitarbeiter*innen. Als sie zum Hörer greift, sind alle Leitungen belegt. Sie landet in der Warteschleife, googelt parallel nach FAQ – erfolglos – und legt nach 30 Sekunden genervt auf. Sie hätte sofort Hilfe gebraucht, um mit der Installation fortzufahren. Das nächste Mal kauft sie bei der Konkurrenz.
Beispiel 2: Das Unternehmen bietet seinen Kund*innen einen Chatbot als erste Anlaufstelle
In diesem Szenario gehört zu dem beschriebenen Kundenservice-Team ein Chatbot. Er soll die einfachen Fragen abfangen, um das Team zu entlasten.
Chatbot: „Hallo, wie kann ich Ihnen helfen?“
Kundin: „Ich möchte meine Lieferadresse ändern, aber mein Konto ist deaktiviert.“
Der Chatbot erkennt ihr Anliegen aus dem ersten Teil des Satzes und schickt ihr einen Link zur Anleitung für die Änderung ihrer Lieferadresse. Das im zweiten Teil der Nachricht beschriebene Problem ignoriert der Chatbot. Nun wählt sie die Telefonnummer des Kundenservices, um das Problem schneller zu beheben. Telefonisch ist der Account schnell wieder aktiviert, doch das hat das Service-Team unnötig Zeit gekostet.
Beispiel 3: Das Unternehmen bietet seinen Kund*innen einen Conversationalbot als erste Anlaufstelle
In diesem Szenario gehört zu dem beschriebenen Kundenservice-Team ein Conversationalbot.
Conversationalbot: „Hallo, wie kann ich Ihnen helfen?“
Kundin: „Ich möchte meine Lieferadresse ändern, aber mein Konto ist deaktiviert.“
Der Conversationalbot versteht beide Anliegen und schickt der Kundin sowohl eine Anleitung für die Aktivierung ihres Accounts als auch eine Anleitung zur Änderung ihrer Lieferadresse.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen dem regelbasierten Chatbot und dem Conversationalbot:
Erinnert sich an persönliche Präferenzen
Interagiert kanalübergreifend und gewährleistet eine einheitliche Kommunikation (Omnichannel)
Versteht den Kontext
Verarbeitet Audi
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